Im Herzen des Limmattals, nur 15 S-Bahn-Minuten vom Zürcher Hauptbahnhof entfernt, entwickelt die SBB direkt am Bahnhof Dietikon ein neues Quartier, das Mobilität, Wohnen und ein attraktives Umfeld verbindet.
Auf rund 12’500 Quadratmetern entwickelt die SBB an zentraler Lage neuen Wohn- und Gewerberaum, während die Stadt den Bahnhofplatz und den Bushof modernisiert. Ziel ist ein Quartier, in dem Mobilität, Arbeiten, Wohnen und Freizeit nahtlos ineinandergreifen.
Besonderer Fokus liegt auf vernetzten Grün- und Freiräumen, die das Stadtklima verbessern und mit Sitzgelegenheiten sowie Schattenplätzen Raum für Begegnung und Erholung schaffen. Rund ein Drittel der Wohnungen wird im preisgünstigen Segment realisiert.
Zusammen mit öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss macht das breite Wohnangebot das Areal zu einem lebendigen Teil des Stadtzentrums.
Planung
Vier Baufelder mit unterschiedlichen Schwerpunkten
- Baubereich A – Bahnhofgebäude: Das Gebäude wird saniert. Eine Aufstockung schafft zusätzlichen Wohnraum. Im Erdgeschoss entstehen neue Durchgänge, reisespezifische Angebote und eine Velostation mit 300 kostenlosen Abstellplätzen.
- Baubereich B – Hohes Haus Süd: Arbeiten und Wohnen unter einem Dach. In den unteren Stockwerken befinden sich Büro- und Dienstleistungsflächen, in den oberen Wohnungen. In das Erdgeschoss ziehen publikumsorientierte Nutzungen ein.
- Baubereich C – Sonderbaustein: Standort für Arbeiten gegenüber dem Bezirksgebäude. Geplant sind Büro- und Dienstleistungsflächen, die durch publikumsorientierte Nutzungen in den Erdgeschossen komplettiert werden.
- Baubereich D – Areal Nord: Zentrumserweiterung mit hohem Wohnanteil. Die Erdgeschosse sind für Gastronomie, Dienstleistungen und ergänzende Angebote vorgesehen.
Rund ein Drittel der Wohnungen wird im preisgünstigen Segment realisiert – verteilt über das gesamte Areal, um eine vielfältige Durchmischung zu fördern.
Grösse Entwicklungsareal: 12’500 m2.
| Nutzungen | Geschossfläche oberirdisch (m2) |
|---|---|
| Wohnen | 22'900 |
| Büro/Gewerbe | 4'900 |
| Publikumsorientierte Nutzungen im EG | 1'250 |
| Sonstige Nutzungen im EG | 800 |
Ökologie und Nachhaltigkeit
Das Bahnhofareal Dietikon wird nach hohen ökologischen Standards entwickelt:
- Grünräume und Biodiversität: Auf dem gesamten Areal entstehen neue Freiflächen und begrünte Aufenthaltsbereiche. Diese fördern die Artenvielfalt und verbessern das Mikroklima. Durch die Vernetzung der Grünräume wird eine attraktive, zusammenhängende Stadtlandschaft geschaffen – von der Überlandstrasse bis zum Bahnhofplatz. Zusätzlich bringen neue Straßenbäume entlang der Weiningerstrasse mehr Grün in den Strassenraum.
- Öffentliche Zugänglichkeit: Alle Grün- und Freiflächen sind öffentlich zugänglich. Die bestehende Fuss- und Veloroute entlang der Weiningerstrasse bleibt erhalten und wird durch eine neue Fussverbindung entlang der Gleise ergänzt.
- Hitzeminderung und Wasserhaushalt: Reduzierte Versiegelung und Retentionsflächen mindern Hitzeinseln und erhöhen den Hochwasserschutz.
- Nachhaltiges Bauen: Ressourcenschonende Materialien und energieeffiziente Gebäude sind verbindliche Vorgaben in allen Bauphasen. Die Dachflächen werden für Photovoltaik genutzt.
- Umweltfreundliche Mobilität: Eine neue Velostation mit 300 kostenlosen Abstellplätzen und optimierte Fusswege erleichtern den Umstieg auf Zug, Tram und Bus.
Zeitplan
Kontakt
| Warum die SBB als Transportunternehmen auch Immobilien entwickelt.
Die SBB schafft Raum für Neues, indem sie ihre Bahnflächen effizient nutzt. Auf Arealen, die nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigt werden, kann so neuer Wohn- und Arbeitsraum erstellt werden – ohne zusätzliches Land zu verbauen. Das schützt Grünflächen, verhindert Zersiedelung und nutzt bestehende Infrastruktur optimal. Diese neuen Quartiere direkt an den Bahnhöfen fördern Nachhaltigkeit und schaffen Lebensqualität dank kurzer Wege, weniger Verkehr und weniger Emissionen. Die SBB entwickelt ihre Immobilien eigenwirtschaftlich. Alle Einnahmen reinvestiert sie in das Bahnsystem – das stärkt den öffentlichen Verkehr in der ganzen Schweiz. |